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Google-Unternehmensprofil für Lieferdienste: So wirst du lokal gefunden

Veröffentlicht am 01.09.2026

Tablet mit Diagrammen neben einer Kaffeetasse

Wenn jemand „Pizza liefern“ oder „Sushi in der Nähe“ in Google eintippt, sieht er meist zuerst eine Karte mit drei Betrieben – noch vor allen Websites. Wer dort steht, bekommt einen großen Teil der Klicks. Die Grundlage dafür ist das kostenlose Google-Unternehmensprofil (früher „Google My Business“). Für einen Lieferdienst ist es das wichtigste Marketing-Werkzeug überhaupt.

Kurz & knapp

  • Das Unternehmensprofil ist kostenlos und entscheidet über die Platzierung in Google Maps und der lokalen Suche.
  • Wichtig sind vollständige Angaben, aktuelle Öffnungszeiten, gute Fotos und ein direkter Bestell-Link.
  • Bewertungen sind ein starker Faktor – bitte zufriedene Gäste aktiv darum.

Schritt 1: Profil beanspruchen und bestätigen

Such deinen Betrieb in Google Maps. Gibt es ihn schon, kannst du das Profil über „Inhaber dieses Unternehmens?“ beanspruchen; sonst legst du es neu an. Google bestätigt die Inhaberschaft per Video, Anruf, SMS oder Postkarte. Lege das Profil mit einer E-Mail-Adresse an, die dir gehört – nicht mit der privaten Adresse eines Mitarbeiters oder einer Agentur.

Schritt 2: Alles ausfüllen – wirklich alles

  • Name genau so, wie er auf Schild und Flyer steht – ohne zusätzliche Suchbegriffe.
  • Kategorie: die passendste als Hauptkategorie (z. B. „Pizzalieferdienst“), weitere als Nebenkategorien.
  • Adresse und Liefergebiet, Telefonnummer und Website.
  • Öffnungszeiten inklusive Feiertagen und Ruhetagen – falsche Zeiten sind der häufigste Grund für schlechte Bewertungen.
  • Bestell-Link direkt auf deinen eigenen Shop, nicht auf ein Portal.
  • Speisekarte bzw. Menü-Link und Attribute wie „Lieferung“, „Abholung“, „Kontaktlose Lieferung“.

Schritt 3: Fotos, die Hunger machen

Profile mit vielen guten Fotos werden deutlich häufiger angeklickt. Lade Bilder deiner beliebtesten Gerichte hoch, außerdem Logo, Ladenfront, Küche und Team. Wie du mit dem Smartphone appetitliche Bilder machst, zeigt unser Beitrag Foodfotos für Liefershop und Flyer.

Schritt 4: Bewertungen sammeln und beantworten

Anzahl, Durchschnitt und Aktualität der Bewertungen fließen in das Ranking ein – und in die Entscheidung der Gäste. Bitte zufriedene Gäste aktiv um eine Bewertung: mit einem QR-Code auf dem Flyer (so erstellst du ihn), einem Link in der Bestellbestätigung oder einem Hinweis auf dem Bon.

  • Beantworte jede Bewertung – die guten mit einem Dank, die kritischen sachlich und mit einem Lösungsangebot.
  • Kaufe niemals Bewertungen und biete keine Gegenleistung für positive Bewertungen an. Das verstößt gegen die Google-Richtlinien und kann wettbewerbsrechtlich abgemahnt werden.

Schritt 5: Aktiv bleiben

Ein Profil, das sich bewegt, wirkt lebendig: Poste Angebote und Neuigkeiten, aktualisiere saisonale Gerichte und beantworte Fragen. Zehn Minuten pro Woche reichen.

Praxis-Tipp

Eine kompakte Anleitung speziell für Gastronomen gibt es kostenlos bei eCaupo: Google-Profil für die Gastronomie optimieren. Wichtig ist vor allem, dass der Bestell-Button auf deinen eigenen Shop zeigt – sonst schickst du Gäste, die dich gesucht haben, zurück aufs Portal.

Und die eigene Website?

Das Profil ersetzt die Website nicht, es ergänzt sie. Google prüft, ob Name, Adresse und Telefonnummer überall gleich sind, und bewertet auch die Qualität deiner Seite. Wie du deine Website und deinen Shop für die Suche fit machst, steht im Beitrag Platzierung bei Google steigern.

Stand: September 2026. Alle Angaben nach bestem Wissen und ohne Gewähr – Preise und Bedingungen von Anbietern ändern sich.

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