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Ideen für deine Lieferdienst-Angebote

Veröffentlicht am 03.02.2026

Kreidetafel mit Tagesangeboten vor einem Restaurant

Angebote sind mehr als Rabatte. Gut gemacht, erhöhen sie den Bestellwert, füllen ruhige Stunden und geben Gästen einen Grund, heute zu bestellen statt morgen. Dabei geht es nicht um einzelne reduzierte Artikel, sondern um Kombinationen, die zusammen ein Paket ergeben. Der Gast freut sich über ein gutes Geschäft – und weil der Fahrer ohnehin rausfährt, sinken deine Kosten pro Gericht.

Kurz & knapp

  • Zwei Grundtypen: Kombi zum Festpreis und Gratisartikel ab einer bestimmten Auswahl.
  • Zeitlich begrenzte Angebote füllen schwache Tage und Stunden.
  • Rechne jedes Angebot vorher durch – Wareneinsatz, Verpackung und Lieferung inklusive.

Typ 1: Kombi zum Festpreis

Der Gast wählt aus einer festgelegten Auswahl mehrere Artikel und zahlt dafür einen festen Preis. Der Klassiker ist das Mittagsmenü: eine Pizza, ein kleiner Salat und ein Getränk zum Paketpreis.

Typ 2: Gratisartikel ab einer bestimmten Kombination

Hier bleibt der Preis variabel, aber wer eine bestimmte Kombination erreicht, bekommt etwas dazu: ab einem Bestellwert eine Flasche Wein, bei drei großen Pizzen eine kleine gratis. Der Gast wird belohnt – und bestellt oft ein bisschen mehr, um die Grenze zu erreichen.

Sieben Ideen zum Nachmachen

  • Mittagsmenü: Pizza oder Pasta, kleiner Salat und Getränk zum Festpreis – werktags von 11 bis 14 Uhr.
  • Happy Hour für ruhige Zeiten: zwischen 15 und 17 Uhr eine kleine Pizza mit Getränk zum Sonderpreis.
  • Pizzatag: dienstags jede große Pizza zum Einheitspreis.
  • 3 + 1: Drei große Pizzen bestellen, eine kleine Pizza nach Wahl gratis.
  • Burger-Duo: zwei Burger, Pommes und zwei Getränke zum Paketpreis.
  • Familienbox: zwei große Pizzen, Nuggets und ein großes Getränk für den Filmabend.
  • Treue-Bonus: Nach zehn Bestellungen gibt es eine Pizza gratis – digital statt Stempelkarte (mehr zu Bonuskarten).

Praxis-Tipp

Damit Angebote ohne Handarbeit funktionieren, muss dein Shop sie abbilden können: Auswahl aus bestimmten Artikeln, Festpreise, Gratisartikel, Begrenzung auf Wochentage und Uhrzeiten. Bei eCaupo etwa lassen sich Menüs und Angebote nach eigenen Regeln selbst zusammenstellen und jederzeit ändern.

Erst rechnen, dann werben

Ein Angebot, das voll einschlägt, aber Geld kostet, ist kein gutes Angebot. Rechne vorher Wareneinsatz, Verpackung und Lieferkosten durch und prüfe, ob der Paketpreis noch einen Beitrag zum Gewinn leistet. Wie das geht, steht im Beitrag Preiskalkulation für Lieferdienste.

Und dann: sichtbar machen

Das beste Angebot nützt nichts, wenn es niemand sieht. Stell es im Shop ganz nach oben, poste es im Google-Unternehmensprofil, druck es auf Flyer und Beileger – und gib ihm einen eingängigen Namen.

Stand: Februar 2026. Alle Angaben nach bestem Wissen und ohne Gewähr – Preise und Bedingungen von Anbietern ändern sich.

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