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PayPal, Apple Pay & Co.: Zahlungsarten und Gebühren im Liefershop

Veröffentlicht am 04.08.2026

Grafik: Kreditkarte und Zahlungsarten PayPal, Apple Pay, Google Pay

Immer mehr Gäste bezahlen ihre Bestellung schon im Shop – mit PayPal, Apple Pay, Google Pay oder Kreditkarte. Für dich hat das Vorteile: kein Wechselgeld, weniger Bargeld im Auto, weniger offene Beträge. Gleichzeitig kostet jede Online-Zahlung eine Gebühr. Wer die Unterschiede kennt, kann gezielt steuern.

Kurz & knapp

  • Gäste erwarten heute mindestens PayPal und eine Wallet-Zahlung (Apple Pay oder Google Pay).
  • Die Gebühren bestehen meist aus einem Prozentsatz plus festem Sockelbetrag pro Zahlung.
  • Wichtig: Das Geld sollte direkt auf deinem eigenen Konto landen, nicht erst Wochen später beim Software-Anbieter.

Welche Zahlungsarten erwarten Gäste?

  • PayPal ist in Deutschland für Online-Bestellungen nach wie vor Standard und schafft Vertrauen.
  • Apple Pay und Google Pay sind auf dem Smartphone am schnellsten: ein Fingerabdruck oder Blick in die Kamera, fertig. Gerade bei spontanen Bestellungen senkt das die Abbruchquote.
  • Kreditkarte wird vor allem von Geschäftskunden und internationalen Gästen genutzt.
  • Barzahlung und Karte an der Tür bleiben wichtig – vor allem bei älteren Gästen und in ländlichen Regionen.

Was kostet eine Zahlung?

Zahlungsanbieter berechnen meist einen Prozentsatz vom Betrag plus einen festen Betrag pro Transaktion. Bei PayPal liegt der Standardsatz für Zahlungen in Deutschland bei 2,99 Prozent plus 0,39 Euro, bei Kartenzahlungen über Anbieter wie Stripe (darüber laufen oft auch Apple Pay und Google Pay) ist es meist deutlich weniger. Eine Beispielrechnung zu Standardkonditionen:

BestellwertPayPalKarte / Wallet (z. B. Stripe)
25 €1,14 €ca. 0,73 €
50 €1,89 €ca. 1,10 €
100 €3,38 €ca. 1,85 €

Die genauen Sätze hängen von deinem Vertrag, dem Kartentyp und dem Herkunftsland der Karte ab. Bei großen Umsätzen lassen sich mit den Anbietern oft bessere Konditionen verhandeln.

Genau hinschauen

Manche Shop-Anbieter schlagen auf jede Online-Zahlung eine eigene Gebühr auf oder sammeln das Geld zunächst auf ihrem Konto und zahlen erst später aus. Frag vor Vertragsabschluss genau nach: Wer ist Vertragspartner des Zahlungsanbieters, wann ist das Geld auf deinem Konto, und fallen zusätzliche Gebühren an?

So sparst du Gebühren

  • Eigene Konten nutzen: Wenn Zahlungen über dein eigenes PayPal- bzw. Stripe-Konto laufen, zahlst du nur die Gebühr des Zahlungsanbieters – und hast das Geld sofort.
  • Wallets fördern: Apple Pay und Google Pay sind für Gäste bequemer und für dich meist günstiger als PayPal.
  • Keine Provision auf Zahlungen: Achte darauf, dass dein Shop-Anbieter nicht noch einmal am Umsatz mitverdient (Provision oder Festpreis?).
  • Trinkgeld mitdenken: Wer online bezahlt, gibt an der Tür seltener Trinkgeld. Eine Trinkgeld-Funktion im Bestellvorgang gleicht das aus.

Praxis-Tipp

Eine ausführliche Gegenüberstellung mit weiteren Rechenbeispielen bietet der Leitfaden Zahlungsgebühren sparen. Wie die Abwicklung über eigene Konten konkret aussieht, zeigt eCaupo auf der Seite zu Zahlungsarten im Liefershop.

Fazit

Online-Zahlung ist für Gäste Komfort und für dich Planungssicherheit. Biete die gängigen Zahlungsarten an, lass das Geld direkt auf dein Konto fließen und achte darauf, dass außer dem Zahlungsanbieter niemand an jeder Bestellung mitverdient.

Stand: August 2026. Alle Angaben nach bestem Wissen und ohne Gewähr – Preise und Bedingungen von Anbietern ändern sich.

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